Wo fängt Privatsphäre an und wo hört sie auf? Liegt diese Frage nicht im Ermessen des Einzelnen? Und wenn ja, ist dann nicht jedem freigestellt sich der aktuellen Problematik zu entziehen indem er sich schlicht vom Internet abkapselt? Sobald ich einen Raum betrete, bin ich präsent. Und als einen solchen muss man das Internet mittlerweile nun mal sehen. Es gibt immer eine Möglichkeit.
Hilfe, keine Privatsphäre!
•Februar 25, 2008 • Kommentar schreibenWenn man sich die heutigen Angebote im Internet besieht scheinen unglaublich viele Internetseiten die User geradezu aufzufordern ihre Privatspähre aufzugeben. Sogenannte Partnerportale versprechen die große Liebe, während man bei anderen Anbietern sich nur anmelden braucht um eventuell alte Freunde wiederzufinden. Da dies genügend Menschen tun, scheint es also einen Markt dafür zu geben. Und die Lust der Selbstdarstellung feiert fröhliche Urstände. Von daher ist es wohl ein wenig vermessen nach Privatsphäre zu schreien, wenn man sich doch schon auf zig Webseiten entblättert hat, oder?
Meine Meinung zur Privatssphäre
•Februar 21, 2008 • 2 KommentareUnser Blockseminar behandelte verschiedene Themen rund um die Digitalen Medien im Internet und deren Nutzung. Meine Gruppe hat sich beispielsweise mit der Problematik der Privatssphäre auseinandergesetzt. Neben der Vorstellung unseres Webquest (siehe Seite “Webquest Wiki”) möchte ich die Gelegenheit nutzen und meine Meinung hier posten.
Die Privatsphäre des Menschen ist zunächst unantastbar. Soviel sollte, meiner Meinung nach, klar sein. Allerdings gibt es in der heutigen Zeit wohl einige Gründe, die es als legitim erscheinen lassen in den privaten Daten der Bürger herumzuwühlen. Genannt seien zum Beispiel Themen wie Kinderpornographie oder Terrorismus. Dummerweise kann man, in der Regel, eine Regelung, die den staatlichen Sicherheitsorganen erlaubt in den Computern der Bürger ungefragt nach Informationen zu suchen, nur schwerlich unter Kontrolle halten oder gar rückgängig machen. Es müsste garantiert sein, dass solche Untersuchungen nur dann durchgeführt werden, wenn es dringenden Verdacht gibt. Natürlich gibt es immer wieder Fälle, in denen Menschen straffällig werden, die sich vorher nie etwas zu Schulden haben kommen lassen. Eben noch ein normaler Bürger und morgen sprengt er C&A in der Rushhour. Sowas könnte eine dauerhafte, kollektive Überwachung rechtfertigen…aber niemand will wieder einen STASI-Staat. Von daher lässt sich diese Thematik also nicht simpel lösen und schon gar nicht von jemandem, der weder von der Technick, noch von der Politik, noch von sonstewas übermäßig viel Ahnung hat…
Meine Meinung zum Webquest
•Februar 21, 2008 • 1 KommentarDas WebQuest halte ich für eine tolle Möglichkeit das Internet in der Schule zu nutzen. Allerdings habe ich den Eindruck, dass es für mich als Lehrer immernoch einfacher bzw. weniger zeitintensiv ist Arbeitsblätter in der Klasse auszuteilen. Zumal die Schüler dann die Aufgaben wirklich bekommen haben (Ja, ok, es sei denn sie sind krank und ihre Kameraden verplanen es ihnen die Blätter zu geben). Ich sehe, dass sie das Blatt bekommen und eingesteckt haben. Sie können sich also bei eventuell nicht gemachten Hausaufgaben nicht damit herausreden, dass das Internet ausgefallen wäre und sie dadurch Aufgaben gar nicht machen konnten.
Davon abgesehen könnte es eine schöne Möglichkeit sein die Schüler über eine Woche mit Aufgaben zu versehen ohne selbst ständig den Kopierer nutzen zu müssen. Allerdings bräuchte man dafür in der Schule viele Rechner um damit im Unterricht in der Schule arbeiten zu können. Da dies eigentlich fast nie der Fall ist, ist das WebQuest wohl eher als Möglichkeit der langwierigen Hausaufgabe zu sehen.
Es bleibt abzuwarten ob ich diese Möglichkeit nutzen werde oder bei den klassischen Aufgabenstellungen bleibe.
